Die Osterzeit ist beim Schachverband für die Austragung verschiedener Einzelmeisterschaften von besonderer Bedeutung.
Die Rheinlandmeisterschaft der Erwachsenen fand in diesem Jahr in Trier statt. Im Meisterturnier A, dem Meisterturnier B und dem Hauptturnier war jeweils ein Teilnehmer vom Schachverein Turm Lahnstein dabei.
5 Lahnsteiner hatten es auf die Endrunde in der Jugendherberge Oberwesel geschafft. Wegen den knappen Herbstferien kollidierten die Meisterschaften mit den Rheinlandmeisterschaften, wo auch immer viele Jugendliche mitspielen. Ab nächstem Jahr haben wir wieder 2 Wochen Osterferien und dann sollte das hoffentlich wieder besser werden.
Mit einem 2,5:1,5 Sieg beim unmittelbaren Verfolger Dillendorf/Liederbach sicherte sich die dritte Mannschaft des Schachvereins Turm Lahnstein die Meisterschaft der B-Klasse des Schachbezirks Rhein-Nahe.
In der vorletzten Runde der 2. Rheinland-Pfalz-Liga hatte der Schachverein Turm Lahnstein die SG Remagen/Sinzig zu Gast. Als zweite Mannschaft des aktuell einzigen rheinland-pfälzischen Vertreters in der Ersten Schach-Bundesliga handelte es sich bei den Gästen um eine ambitionierte Mannschaft, die allerdings ihre Meisterschaftshoffnungen durch eine vorausgegangene Niederlage gegen einen unmittelbaren Kontrahenten abschreiben musste.
In dieser Runde ließ Joshua Lenz dem Schreiber dieser Zeilen keine Chance auf eine vernünftige Entwicklung und gewann genauso sicher wie Fabian Mader gegen Martin Schmidt. Nur diese beiden werden in der letzten Runde in einem Fernduell den Meister unter sich ausmachen, wobei Joshua mit einem halben Punkt mehr natürlich die besseren Karten hat.
Neben der Vereinsmeisterschaft startete Anfang des Jahres auch die Schülermeisterschaft. Diesen Freitag beginnt die letzte Runde. In der Spitzenpaarung treffen Vincent und Yannik aufeinander.
Mit einem sicheren 5 : 2 Sieg gegen den SC Bendorf blieb die zweite Mannschaft des Schachvereins Turm Lahnstein auf ihrem Erfolgskurs in der Rheinlandliga. Vor der letzten Runde steht sie auf dem dritten Tabellenplatz, von dem sie nur noch theoretisch vertrieben werden kann.
Mit 14 Teilnehmern war die erste von vier Veranstaltungen erfreulich gut besucht. Es wurden neun Runden nach Schweizer-System gespielt, was mit elektronischer Hilfe reibungslos gelang.