Mit einem positiven Ergebnis von 9 : 5 Mannschaftspunkten belegt die zweite Mannschaft des Schachvereins Turm Lahnstein den dritten Platz in der Abschlusstabelle der Bezirksliga Rhein-Nahe.
Die Schülermeisterschaft des SV Turm beginnt zu beginn des Kalenderjahres. Wir spielen 7 Runden im zweiwöchigen Rhythmus und endet immer so um Ostern. Unser Ziel ist es unsere jüngsten Spieler dem Turnierschach näher zu bringen. Für fast die Hälfte der Teilnehmer ist es das erste Turnier mit Notation und späterer Auswertung für die Datenbank.
Nach spannenden sieben Runden endete die Vereinsmeisterschaft des Schachvereins Turm Lahnstein. Die Teilnehmerzahl von dreizehn Schachfreunden war enttäuschend, das Turnier zeigte dennoch interessante und teilweise bis in die Schlussphase dramatische Begegnungen am Schachbrett.
Dass man es als Aufsteiger in der höheren Klasse immer schwer hat, gilt auch im Schach. Der Schachverein Turm Lahnstein hat sich in der 1. Rheinland-Pfalz-Liga gut geschlagen, aber am Ende hat es nicht für den Klassenerhalt gereicht. Mit 6 : 12 Mannschaftspunkten und 34 Brettpunkten belegten die Lahnsteiner den achten Rang in der Abschlusstabelle von zehn Mannschaften. Das gesamte Feld war von Anfang bis Ende so eng beisammen wie selten. Es gab auch schon mehrere Spieljahre, in denen der drittletzte nicht absteigen musste und in denen sechs Mannschaftspunkte für den Klassenerhalt reichten, aber dieses Jahr war es leider anders.
Bei den Rheinland-Pfalz-Einzelmeisterschaften der Jugend waren in diesem Jahr zwei Jugendliche des Schachvereins Turm Lahnstein dabei. Sowohl Fabian Mader in der U 18 wie Leo Keßler in der U 16 zählten in der Jugendherberge Pirmasens zum erweiterten Favoritenkreis in ihrer Altersklasse.
Die Einzelmeisterschaft des Schachverbandes Rheinland findet traditionell in der Karwoche statt. Dieses Jahr war das Bürgerhaus in Andernach-Eich Austragungsstätte und vom Schachverein Turm Lahnstein waren sechs Spielerinnen und Spieler dabei. Sabrina Ley war für das ranghöchste Turnier, das Meisterturnier A, mit acht Teilnehmern qualifiziert. Klar, dass dies eine schwere Aufgabe war, aber Sabrina erwischte leider einen Turnierverlauf, in dem nichts ging. Mehr als ein Remis stand am Ende nicht auf der Habenseite, was den achten Platz bedeutete. Rheinlandmeister wurde Pawel Grabowski vom SC Remagen-Sinzig.