DJEM U14 ist beendet

Die älteren Jahrgänge haben mit der letzten Runde am Samstag ihre Deutschen Meisterschaften beendet. David kam mit 2,5/7 auf einen für ihn guten 37.Platz und ist damit etwas über seinem Setzlistenplatz.

Der Deutschen Schachjugend ist zu danken, dass sie es geschafft hat unter den aktuellen Bedingungen so ein Turnier hinzubekommen. Diese Woche starten dann die jüngeren Jahrgänge U10 und U12 und wir hoffen, dass auch hier alle gesund bleiben. Wir zu Hause konnten mitfiebern, wurden grundsätzlich alle Spiele live ins Internet übertragen.

Allein die Teilnahme war für David dieses Jahr schon eine Überraschung, die er sich durch eine starke Qualifikation erkämpft hatte. Er freute sich darauf hier mit den besten deutschen Spielern messen zu können und so kam es auch. In der Auslosung bekam er ausnahmslos deutlich stärkere Gegner ans Brett. Er kämpfte immer vorbildlich, in Runde 4 war seine Partie sogar die längste an diesem Tag. 2,5 Punkte waren daher ein gutes Ergebnis. Auch seine Wertungszahl konnte er um über 20 Punkte verbessern. Eine kleine Schwäche bei ihm ist sicher, dass er zu viel Respekt vor namhaften Gegnern hat. In der letzten Runde hatte er mit guter Vorbereitung den letztjährigen Deutschen Meister U12 Lucas Förster-Yialamas komplett überspielt:

Weiß (L.Förster) hat eben 21. Sc4 gespielt. Dc6! gewinnt einen weiteren wichtigen Bauern, weil a4 und f3 angegriffen sind und letztlich steht der weiße König deutlich unsicherer als der schwarze. David spielte hier das vorsichtige Db4?!. Nach 22.Dxb4 Lxb4 23.Tf1 kam Lxc4 was den starken Läufer auf d5 hergibt. Danach schrumpft der Vorteil auf den Mehrbauern. In der Folge hatte ich das Gefühl, dass eher Weiß mit Minusbauer in der Partie noch etwas versucht. Letztlich konnte sein Gegner durch die Passivität die Stellung leider noch drehen.

Bestimmt wird dieses wichtige Turnier David weiter nach vorne bringen und wir hoffen ihn auch nächstes Jahr wieder bei einer Deutschen Meisterschaft ‚anfeuern‘ zu dürfen. Für Rheinland-Pfalz reichte es leider zu keinem Punkt in der Länderwertung (gibt es ab Platz 5). Bester unseres Bundeslandes wurde Jan Boder aus Kastellaun, der mit dem 6.Platz das Podium nur knapp verpasste.

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