1.Mannschaft: Wichtiger Sieg im Abstiegskampf

Nach dem 6-2 im letzten Spieltag hatten wir die rote Laterne abgegeben. Gegen Trier mussten wir nachlegen, um nicht wieder dort zu landen.

Es begann ein wenig kurios, Thomas musste absagen und Kurt kam vorbei, der eigentlich Urlaub geplant hatte. Der spielte aber auch nicht sondern betreute seine Enkel und machten den Weg frei für Dennis. Die Trierer waren nur mit sieben Spielern angereist und ausgerechnet mir wurde mein erster Einsatz verwehrt. Mit war es nicht so unrecht und nach der obligatorischen halben Stunde verabschiedete ich mich erstmal. Nach 3 Stunden Spielzeit kam ich zurück und es sah insgesamt gut aus. Friedhelm und Bujar hatten gewonnen, Werner leider verloren. Schade nachdem er nach der Eröffnung die Stellung erreichte, die er mit seinem System gerne anstrebt, hatte ich hier Zuversicht. Ralf stand schon klar überlegen und es dauerte wenig später stand es 4-1 für uns. Die verbliebenen Partien waren aber sehr bedenklich. Julien hatte nach der Eröffnung eine Qualität gewonnen und den gegnerischen König in der Mitte festgenagelt. Die jugendliche Gegnerin verteidigte sich geschickt, konnte im Gegenspiel die Zentrumsbauern gewinnen und ihre Stellung Zug um Zug verbessern. Julien hingegen fiel irgendwie nichts greifbares ein. Dennis Partie war ein typischer Königsinder. Beide suchten den Angriff gegen den König. Lange gefiel mir Dennis Stellung gar nicht, aber er schaffte es sich zu befreien, abzutauschen und die gefährlichen weißen Bauern zu erobern. Der wichtige 5.Punkt war im Sack. Kurz zuvor musste Stephan ein hoffnungsloses Endspiel aufgeben. Zwischenzeitlich hatte er Mehrbauern auf dem Damenflügel, die er aber nicht halten konnte. Beide hatten noch ihren a-Bauern, den Stephan wegen des schwächeren Springers nicht halten konnte. Er verpasste dann die Gelegenheit in ein sehr remisliches Turmendspiel abzuwickeln. Etwas überraschend holte dann auch noch Julien den ganzen Punkt. Seine Gegnerin hatte die Bauern doch etwas zu forsch nach vorne geprescht und kam hinten in ein Mattnetz.
Trotz des zweiten 6-2 Erfolgs nacheinander ist im Abstiegskampf noch alles ganz eng zusammen. Wir sind nur durch 2,5 Brettpunkte vom vorletzten Platz getrennt und müssen in den verbleibenden Runden weiter punkten .

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