KSM 6.Runde

Bei der Koblenzer Stadtmeisterschaft kam der Berichterstatter wie immer so 90 Minuten nach dem Start in den Spielsaal. Zu diesem Zeitpunkt spielten aber nur noch 5 der 10 Lahnsteiner Spieler. Ismail holte seinen ersten Punkt leider durch Freilos, Elsin und Tomislav mit schnellen Siegen, Christian mit einer Niederlage. Joshua bot in ausgeglichener, aber nicht ausgekämpfter, Stellung Remis, durch die höhere Wertungszahl seines Gegners durchaus ein Erfolg. Lasse hatte sich ein sicher gewonnenes Endspiel erkämpft und lässt auch nicht mehr anbrennen. Colin kann ebenfalls einen stärkeren Gegner auf Distanz halten, dabei hatte er beim Friedensschluss die etwas bessere Stellung. Ein vorweggenommenes Endspiel um den Damentitel hatte Sabrina gegen Theresa Reitz. Wer die beiden kennt, weiß dass man sich gegeneinander vorbereitet. Sabrina wollte es als Weißer auf Grünfeld-Indisch ankommen lassen. Bis zum 8.Zug kam die vorbereitete Stellung auch aufs Brett. Jetzt zog Theresa den angegriffenen Springer auf c6 statt des Theoriezuges nach e5 auf a5. Da gehörte der aber nicht hin und nur wenige Züge später war er einfach weg. Das war trotz vielen Mühen nicht mehr zu kompensieren. Der Lahnsteiner Senior Michael Sefeloge bisher mit seinem Turnier nicht richtig zufrieden und auch diesmal war es wieder so nicht Fisch nicht Fleisch. Er kämpfte bis zum letzten Bauern, aber die ebenfalls erfahrene Christina Marx konnte alle Gewinnversuche abwehren und das Remis sichern. Kurz vor Mitternacht war dann auch die letzte Partie dieser Runde beendet, als die meisten anderen Spieler meist schon zu Hause waren. Wieder war es unser Jüngster David, der wieder ein nervenaufreibendes Match ablieferte. Bei heterogenen Rochaden kam sein Angriff als erster in Fahrt und der Gegner musste diesen unter Materialverlust stoppen. Im Gegenangriff opferte er eine Figur und es wurde sehr gefährlich. David verteidigte sich tapfer, aber als er Dame gegen Turm geben musste war es vorbei. Materiell durch aus noch ausgeglichen standen seine Figuren so schlecht, dass sie einfache Opfer der feindlichen Dame wurden. Trotzdem wieder eine gute Leistung.

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